queere Termine

QUEERES KULTURSCHMIEDEN 2022

Wir bieten nun auch jeden zweiten Donnerstag im Monat ab 19h30 ein Treffen in der KULTurschmiede, Langenstraße 24b, 18439 Stralsund an. Das nächste KULTURSCHMIEDEN findet am Donnerstag, 21. Juli 2022 (ausnahmsweise dieses Mal dritter Donnerstag) um 19h30 statt. Ihr findet uns an einem Tisch mit Regenbogenfähnchen! Kommt, nehmt Platz oder spielt Darts, Billiard oder Tischkicker mit uns! Wir freuen uns auf Euch. Bitte beachtet, dass in der KULTurschmiede geraucht wird. Bei warmen Temperaturen können wir auch draußen sitzen.

21. Juli 2022
11. August 2022
8. September 2022
13. Oktober 2022
10. November 2022


QUEERES CAFÉ 2022

DAS QUEERE CAFÉ findet am Mittwoch, 20. Juli 2022 von 17-19h im Bar-Café Zentrale, Külpstr. 11, 18439 Stralsund statt. Bei schönem Wetter werden wir draußen Platz nehmen. Dort können wir in gemütlicher Runde tratschen, uns austauschen oder auch ganz frisch kennenlernen. Seid willkommen! Wir freuen uns auf Dich/Euch.

20. Juli 2022
17. August 2022
21. September 2022
19. Oktober 2022
16. November 2022
21. Dezember 2022

QUEERER STAMMTISCH 2022

Der QUEERE STAMMTISCH findet am Mittwoch, 6.Juli 2022 ab 19h30 in der Zapf-Bar, Heilgeiststr. 50, 18439 Stralsund statt. Wir freuen uns auf Dich/Euch. Beachtet, dass in der Bar geraucht wird.

6. Juli 2022
3. August 2022
7. September 2022
5. Oktober 2022
2. November 2022
7. Dezember 2022

QUEERE BERATUNG 2022

Der nächste Beratungstermin findet am Montag, den 18. Juli 2022 statt. Der Ort wird bei Anmeldung bekanntgegeben. Von 17-18h könnt Ihr zu einem Einzeltermin mit Euren Fragen und Anliegen kommen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und kann über unsere Facebookseite erfolgen oder über das Kontaktformular (siehe ganz unten) auf dieser Website. Eine Beratung ist nach Absprache auch an einem anderen Tag möglich. MUNDNASENSCHUTZ UND ABSTANDSREGELN VERSTEHEN SICH VON SELBST.

Veranstaltungen von QUEER!WIR HIER.

Momentan gibt es keine aktuellen Veranstaltungen. Um Euch einen Überblick über unsere bisherigen Veranstaltungen und Aktionen zu verschaffen, klickt einfach hier drauf.

Aktuelle Aktionen, die wir wichtig finden

Bitte unterstützt diese Aktion mit Eurer Unterschrift:

https://campaigns.allout.org/de/grundgesetz-fuer-alle

Worum geht es ? 

Aktuell verhandeln Bundesregierung und Bundestag über die Streichung des „Rasse“-Begriffs im Artikel 3 des Grundgesetzes (GG). Diese einmalige Gelegenheit darf nicht ungenutzt bleiben, um auch Menschen aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität zu schützen. Sie sind die einzige Opfergruppe der Nationalsozialisten, die bisher nicht durch den Artikel 3 im GG geschützt sind. Bis zur nächsten Gelegenheit könnte es Jahrzehnte dauern.

Auch nach dem Ende des Nationalsozialismus wurden noch ca. 50.000 Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität angeklagt und damit Karrieren, Familien und Biografien zerstört. Das darf nie wieder passieren. Trotz der Ehe für Alle erleben sehr viele Menschen der queeren Community bis heute Diskriminierung, Ausgrenzung, Hassgewalt. Ein Schutz durch das GG sichert die Menschenrechte von Menschen der queeren Community für die Zukunft ab.

Wer steht hinter der Aktion? 

Seit Februar 2020 arbeiten die wichtigsten queeren Menschenrechtsorganisationen Deutschlands (Auflistung aller NGOs am Schluss des Appells) an einer gemeinsamen Kampagne zur Ergänzung des GG. Die Kampagne ist überparteilich und wird durch viele rein ehrenamtlich Engagierte getragen.

Was sind die nächsten Schritte? 

Der Appell ist das Fundament der Kampagne und wird als wichtiger Impuls in die Verhandlungen im Bundestag eingebracht. Darin wird die Bundespolitik aufgefordert sich eine konkrete Formulierung zur Ergänzung des Artikel 3 GG zu überlegen, die die queere Community in ihrer ganzen Vielfalt effektiv schützt. Zeitgleich sollen möglichst viele Unterschriften in der Bevölkerung gesammelt werden, die die Forderungen unterstützen. Die Ansprache über Prominente aus allen gesellschaftlichen Bereichen soll helfen möglichst viele Unterschriften zu sammeln und Eindruck auf die Politik zu machen. In den folgenden Wochen soll über verschiedene weitere Kampagnenbausteine noch größere Sichtbarkeit geschaffen werden.

——————————————————————————————-

Mutige Aktivist*innen treten heute auf allen Kontinenten für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen ein. Sie machen deutlich, dass die Menschenrechte universell und unteilbar sind.

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung unterstützt diesen Kampf durch direkte Unterstützung und Spendenaufrufe, Veranstaltungen im In- und Ausland sowie Informationsvermittlung an die Verantwortlichen der Auswärtigen Politik, der internationalen Zusammenarbeit und der Menschenrechtsarbeit. 

Hier können Sie diesen Kampf ebenfalls unterstützen.
Für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen
Auszug aus dem NEWSLETTER der Hirschfeld-Eddy-Stiftung vom 3. März 2021
https://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/

Bundesregierung beschließt LSBTI*-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit

 Berlin, 03. März 2021. Heute hat das Bundeskabinett dem „LSBTI*-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und die Entwicklungszusammenarbeit“ zugestimmt. Damit setzt die Bundesregierung eine langjährige Forderung der Zivilgesellschaft, insbesondere der Hirschfeld-Eddy-Stiftung (HES) und der Yogyakarta-Allianz um. Dazu erklärt Axel Hochrein, Mitglied im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) und Vorstand der HES:

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung begrüßt die erfreuliche, gemeinsame Anstrengung des Auswärtigen Amts (AA) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Erstellung des LSBTI*-Inklusionskonzepts. Deutschland schließt damit an Länder wie Kanada, Schweden oder die Niederlande an, die schon vor Jahren solche Konzepte umgesetzt haben.

Mit der Veröffentlichung des LSBTI*-Konzepts wird ausdrücklich die Tatsache anerkannt, dass die Auswärtige Politik und die Entwicklungszusammenarbeit eine Schutzverpflichtung auch gegenüber LSBTI* in den Partnerländern haben. Das ist ein wichtiger, längst überfälliger erster Schritt. Es gilt nun, dieses Konzept mit Leben zu erfüllen und konsequent anzuwenden.

Leider ist das Konzept nicht rechtlich bindend. Dennoch sind für Ministerien, Durchführungsorganisationen und Diplomatie wichtige Vorgaben und Anregungen geschaffen worden, ein Referenzdokument und ein Leitfaden, der die Partner*innen in den Ländern des Globalen Südens und Ostens stärken und den hiesigen Akteur*innen Regenbogenkompetenz vermitteln wird.

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hatte u.a. gefordert, dass der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle beigemessen wird, dass sie bei allen Vorhaben gehört und eingebunden werden soll, um sicherzustellen, dass möglicher Schaden von vornherein abgewendet wird. Darüber hinaus sollte der Erwerb von Regenbogenkompetenz und auch die Menschenrechtslage von LSBTI* Bestandteile der Aus- und Fortbildung für angehende Diplomat*innen werden. Zudem muss auch eine ernsthafte und kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Kolonial- und Missionsgeschichte festgeschrieben werden, die eine der Ursachen für die LSBTI*-feindlichen Einstellungen in den ehemaligen Kolonien sind.
Hintergrund

Die HES fordert seit 2011 eine Selbstverpflichtung für die deutsche EZ und Außenpolitik. Die Yogyakarta-Allianz hat 2017 einen 13-Punkte-Forderungskatalog aufgestellt.

 Weiterlesen oder Newsletter bestellen:
https://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/