QUEERES ABC

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Es gibt 5 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben P beginnen.
pangender
Eine Person, die sich als pangender beschreibt, identifiziert sich mit allen Geschlechtsidentitäten bzw. die Geschlechtsidentität ist aus vielen verschiedenen Geschlechtsidentitäten zusammengesetzt.

Pansexualität
Pansexuelle Menschen fühlen sich zu Menschen aller Geschlechter sexuell hingezogen und/oder ihre sexuelle Anziehung basiert nicht auf dem Geschlecht des*der anderen.

Passing
bedeutet, dass eine Person als das Geschlecht gelesen bzw. anerkannt wird, als das x gelesen bzw. anerkannt werden möchte. Dieser Begriff ist besonders wichtig im Kontext von Transgeschlechtlichkeit.

Polyamorie
Polyamouröse Menschen verlieben sich in mehr als nur eine Person auf einmal und können romantische und/oder sexuelle Beziehungen mit mehr als einer Person haben. Wichtig ist, dass alle Beziehungs- und/oder Sexualpartner*innen von diesem Arragement wissen und damit einverstanden sind.

Privileg
Privilegien sind Vorteile und Möglichkeiten, die Menschen einer Mehrheitsgruppe oder nichtmarginalisierten Gruppe automatisch gehören. Diese werden meist als selbstverständlich angesehen und gehen auf Kosten von marginalisierten Gruppen. Bis 2017 durften zum Beispiel in Deutschland gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten, sondern nur sogenannte “Eingetragene Lebenspartnerschaften” eingehen. Die Ehe war also ein Privileg für heterosexuelle (und manche asexuelle bzw. bi+sexuelle) Personen. Auch gibt es innerhalb der Community Privilegien, die oft nicht von den Menschen bemerkt werden, die sie haben. Immer noch sind zb. oft schwule, weiße cis-Männer tonangebender als lesbische Frauen. Schwarze Menschen oder PoCs in der Community und ihre Situation in einer (alltags-) rassistischen Gesellschaft werden immer noch oft von weißen LGBTI*s übergangen, was den Rassismus, den diese auch innerhalb der Community erleben, verdeutlicht. Auch sind cis Menschen gegenüber Trans* oder Inter* priviligiert, weil sie sich in der Regel nicht mit den Schwierigkeiten, die die Gesellschaft diesen bereitet, auseinandersetzen müssen, da sie diesen nicht ausgesetzt sind. Siehe auch Intersektionalität.